Bei der Renovierung im Jahre 2015 haben das Gebäude und die Werkstätte darin ein neues, einheitliches Erscheinungsbild erhalten. Wenn man vor dem Haus stehen bleibt, fällt einem auf der Straßenfassade gleich das Logo auf, das auf ersten Blick schwer zu deuten ist, jedoch ist das Ziel eben, dass es die Neugier des Besuchers weckt, und ihn zum Eintreten bewegt. Das Rätsel klärt sich gleich im ersten Raum, in der Handdruckwerkstatt auf: Das Logo stellt das seit Jahrhunderten benutzte, wichtigste Werkzeug der Blaudrucker, den Druckstock dar.

Die Motive an den Wänden der Räumlichkeiten sind alle Abdrücke einzelner Stücke der Musterkollektion von der Familie. Die Wortwolken an den Wänden weisen auf die charakteristischen Fachausdrücke der jeweiligen Werkstatt hin. Die einzelnen Arbeitsschritte werden durch Archivfotografien vom Blaudruckmeister János Skorutyák illustriert.

Alle musealen Maschinen, sogar die Kastenmangel aus dem 19. Jahrhundert und die 1868 gebaute Perrotine Musterdruckmaschine können im Betrieb besichtigt werden. Während der Führung kann man den ganzen Arbeitsprozess der Blaufärberei verfolgen, und die Besucher dürfen sogar einzelne Arbeitsschritte mitmachen.